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Was treibt mich an?

By 31. Dezember 2013Alle Referenzen, News

Was treibt mich an? – Treibt mich etwas an?

Zu hören, zu sehen oder zu fühlen, was einen antreibt, ist für viele Menschen gar nicht so einfach. Einige suchen ein Leben lang nach dem, was sie antreibt, andere probieren unterschiedlichste Wege aus, um Klarheit auf die Frage zu bekommen „was treibt mich an?“.

Die Fülle der Angebote und Wege, die anbieten, auf die Frage eine Antwort zu finden, ist scheinbar unbegrenzt: Meditation, Beten, Kontemplation, Malen, Besinnungstage, Klostertage, Selbsterfahrungskurse, Mandala-Malen, Labyrinthe gehen, Urlaube, Psychologische Begleitung, Channelling, Aufstellungen, Coaching, Beratungen, Guiding, Focussing. Viele dieser Angebote gelten als esoterisch und kaum eine von ihnen ist pragmatisch oder gar systematisch. Der von uns angebotene Personal Identity Development Process – PIDP®  ist beides. Der PIDP® ist pragmatisch als auch systematisch und hat zusätzlich ein sehr kompaktes Format.

Die Frage „Was treibt mich an?“ ist die Umschreibung einer Metapher. Für diesen inneren Antrieb gibt es eine Vielzahl von Metaphern, Umschreibungen und Begriffe. Diese sind freie oder deterministische Formulierungen, je nach Psychologischer Theorie, Betrachtungsweise, religiöser oder atheistischer Grundhaltung: meine persönliche Mission, mein innerer Antrieb, mein innerer Kompass, was mich antreibt, mein Antrieb, meine Motivation, meine innere Motivation, meine persönliche Herzensaufgabe, meine persönliche Bestimmung, mein innerer Auftrag, mein Familienauftrag, mein innerer Kern, mein Energiezentrum, meine innere Triebfeder, meine Antreiber, meine Berufung, mein Lebensauftrag, mein innerer Motor uvm.

Verwenden Sie oder kennen Sie andere Formulierungen, Metaphern oder Umschreibungen für den inneren Auftrag, die persönliche Mission? Dann senden Sie uns diese gerne als Kommentar oder als E-Mail.

An die persönliche Energie-Ressource leitet nicht nur die Frage „Was treibt mich an?“, sondern eine Vielzahl anderer Fragestellungen, die sich manche Menschen immer wieder und ein Leben lang stellen: „Was treibt mich morgens aus dem Bett?“, „Wozu mache ich das eigentlich?“, „Was ist mein Sinn des Lebens?“, „Wie komme ich an meine persönliche Energie ran?“, „Was ist mein persönlicher Auftrag?“, „Was gibt mir Kraft?“, „Was gibt mir positive Energie?“, „Was macht mir Freude?“, „Woher kommt meine Motivation?“, „Was motiviert mich?“, „Was liegt mir wirklich am Herzen?“, „Wofür schlägt mein Herz?“, „Wie will ich mein Leben leben?“.

Welche Frage bewegt Sie immer wieder?

Wir als PIDP®-Coaches oder PIDP®-Begleiter verstehen all diese Fragen und Aussagen als Metaphern. Über interpretationsfreie und beratungsfreie Gesprächsführungstechniken wie z.B. „Clean Language & Symbolic Modelling“ (auf Deutsch) unterstützen wir den Klienten dabei, den Kern der Aussagen und die individuell tiefere Bedeutung der Metapher selbst zu ergründen. Und so vielfältig die Menschen, so vielfältig sind auch die Metaphern. Selbst gleiche Metaphern-Formulierungen führen bei unterschiedlichen Menschen zu unterschiedlichen Ergebnissen.

Dieser Prozess, der individuellen Energie-Metapher auf den Grund zu gehen, ist ein Klärungsprozess. Denn nicht immer liegt der tiefere Sinn der persönlich verwendeten Metaphern sofort klar auf der Hand. Aber wenn es so einfach wäre, dann gäbe es nicht so viele suchende Menschen und angebotene Wege. Diese innere Klarheit herzustellen, dazu haben wir uns ein breites Methodenspektrum entwickelt, mit dem wir sehr individuell und schnell (3 bis 8 Stunden) eine persönliche Mission mit dem Klienten zusammen herauszukristallisieren verstehen.

Was treibt mich an? – Woher kommt meine persönliche Mission?

Die einen sagen „von Gott“, die anderen „von der Umwelt“ und „meinem Umfeld“, wieder andere aus „meiner Bestimmung hier auf Erden“, aus „dem Universum“, „dem Unterbewussten“, „den Genen“, „meiner Familie“, „aus einem früheren Leben“.

Wir sagen „kann alles richtig sein“, aber wir ergründen im Personal Identity Development Process (PIDP®) nicht die Herkunft der persönlichen Mission. Wir gehen pragmatisch an die Sache ran: „Hauptsache, sie, die persönliche Mission, ist da und energetisch wirkungsvoll formuliert“.

Wir erfassen mit dem Klienten zusammen die Aspekte der persönlichen Mission und bringen sie auf den Punkt. „Was treibt mich an?“ will in die Welt, ins hier und jetzt. Die religiösen, philosophischen, weltanschauungstechnischen, philosophischen oder atheistischen Hintergründe einer persönlichen Mission klären wir nicht. Das bleibt Sache des Klienten. Für die Beantwortung der Frage „Was treibt mich an?“ benötigen wir keine psychologische Tiefenbohrung und keine Psychoanalyse, nur einen Klienten, der mit uns zusammen dazu bereit ist, genau hinzuschauen, hinzuspüren und hinzuhören.

Was treibt mich an? – Was zieht mich an?

Die Frage „Was will ich eigentlich?“ ist oftmals so verwirrend wie die Frage „Warum?“. Denn die Fragestellungen weisen oftmals auf mehrere Richtungen gleichzeitig hin.

  • Ich will dorthin – und will von dort weg.
  • Es gibt Ursachen – und es gibt zielorientierte Beweggründe.
  • Ich weiß, was ich nicht mehr will – aber weiß noch nicht wohin.
  • Ich weiß wohin ich will – aber ich weiß nicht wie.
  • Ich will etwas ändern – aber ich möchte nichts verändern.

Wir unterscheiden Mission und Vision so: Mission ist, was mich antreibt, und die Vision ist, was mich anzieht.

Eine Kundin hat einmal gesagt: „Mein Mann sucht nach seiner Mission, aber er bekam bisher keine Klarheit darüber“. – „Klarheit“ wird viel mit Bildern in Bezug gebracht, z.B. mit bildhaften Vorstellungen der Zukunft, die man oftmals als Vision bezeichnet. – Wer eine Vision sucht, wird auf diesem Wege keine Mission finden und wer seine Mission sucht, wird oftmals von den Bildern der Vision verwirrt. Innere Gefühle und Stimmen bleiben bei der Suche nach Zukunftsbildern oft außer acht. Persönliche Mission und Vision werden oft nicht sauber genug getrennt. Dabei entsteht dann ein Wirrwarr aus Energien, die antreiben, bremsen, halten, anziehen, sich blockieren.

Diese Energien, Bilder, Gefühle, Stimmen, Antriebe und attraktive Ziele, Vorbehalte, Ängste, Befürchtungen, Hoffnungen und Wünsche gilt es zu differenzieren, zu ordnen und den Weg freizuräumen. „Wir machen den Weg frei“ – so sagen die Raiffeisenbanken. „Wir machen den Weg frei“, so sehen wir unsere Aufgabe als PIDP®-Begleiter, die wir zusammen mit unserem Klienten bewältigen.

Was treibt mich an? – Motivationsmodell nach Maslow

Hier, in diesem Artikel, möchte ich nur auf eines der gängigen Motivationsmodelle eingehen: Die Bedürfnispyramide von Abraham Maslowdie einiges zu erklären vermag, die aber auch viele Grenzen hat.

Was treibt mich an? _Erweiterte Bedürfnishierarchie (1970) nach Maslow

Maslow hat 1970 seine Bedürfnishierachie um „Transzendenz“ erweitert.

 Die Pyramide besagt, dass die Bedürfnisse „Physiologische Bedürfnisse“, „Sicherheitsbedürfnisse“, „Soziale Bedürfnisse“, „Individualbedürfnisse“, „Kognitive Bedürfnisse“, „Ästhetische Bedürfnisse“ und „Selbstverwirklichung“ hierarchisch geordnet sind. Später hat Maslow, noch kurz vor seinem Tod, die Pyramide um „Transzendenz“ erweitert. Die Kritik am Modell lautet, dass die Bedürfnisse eigentlich alle richtig sind, aber im wirklichen Leben nicht strikt hierachisch geordet sind. Vielmehr könnte man den Bedürfnissen Kurven zugrundelegen, die besagen, dass das Bedürfnis bis zu einem bestimmten Grad zunimmt, dann aber mit zunehmender Erfüllung abnimmt, gleichzeitig aber die nächsthöheren Bedürfnisse zeitgleich und zugleich zeitversetzt zunehmen und abnehmen. Dies erläutert die nächste Grafik des gleichen Autors.

Was treibt mich an? Dynamische Darstellung der Bedürfnishierarchie nach Maslow

Abb: Was treibt mich an? – Darstellung der Bedürfnisintensität in Abhängigkeit der Persönlichkeitsentwicklung

Auf die Frage „Was treibt mich an“ kann das in sofern Einfluss nehmen, in dem in verschiedenen Phasen des Lebens eines Menschen auch die Bedürfnisse in unterschiedlichem Maße ausgeprägt sein können.

Die persönliche Mission eines Menschen unterliegt auch Veränderungen die sowohl mit dem Grad der Erfüllung der persönlichen Mission, mit persönlichen Entwicklungen und Umfeld/Umweltbeeinflussungen unterliegen. In der Regel ist eine im PIDP® entwickelte persönliche Mission über Jahre stabil und wird über die Jahre nur leicht nachjustiert. Aktuell können wir mit einigen Klienten eine Stabilität der mit uns entwickelten Mission von bis zu über zehn Jahren nachweisen. Wir haben aber auch Klienten, denen die im PIDP® erarbeitete Mission 1-2 Jahre einen hohen Energieschub geschenkt hat, die dann aber, nach der Erfüllung einer Visionen, eine innere Weiterentwicklung ihrer persönlichen Mission erlebt haben.

Was treibt mich an? – Die persönliche Mission

Die inhaltlichen Formulierungen der im PIDP®entwickelten Missionen sind sehr unterschiedlich. Selten verwendet jemand als Mission-Statement eine Visions-Formulierung. Das ist auch gut so, denn wenn man diese übergeordnete Vision erreicht hat, kann eine Identitätskrise folgen. Die Klienten fragen sich dann: Nun habe ich alles erreicht, aber was kommt jetzt?

Andere können ihre persönliche Mission täglich leben. Wieder andere müssen sich immer wieder ihren Weg innerlich freiräumen, um Ihrem definierten Lebenssinn täglich Raum zu geben.

Die einen haben eine stille Missionen nur für sich selbst, andere müssen nach draußen damit. Einige Menschen haben Dinge, Werte, Prozesse, Ergebnisse als Mission, andere stellen die Gesellschaft, andere Menschen oder oder sich selbst in den Mittelpunkt.

Die einen brauchen niemanden zur Erfüllung ihrer Mission, andere benötigen andere Menschen oder Organisationen dafür.

Die eine haben eine einzelne, klar abgegrenzte persönliche Mission, andere haben viele, oder sich sogar widerprechende Missionen, die nur nacheinander erfüllbar sind.

Was treibt mich an? – Die Welt persönlicher, innerer Aufträge ist vielfältig.

Was treibt mich an? Was treibt Sie an? Was treibt uns an? Was uns antreibt, darüber haben die Volks- und Raiffeisenbanken wunderbare Videos entwickelt.

Auf eine inhaltliche Formulierung von Missionen und eine konkrete Aufzählung von Mission-Statements als Beispiele möchte ich aus zwei Gründen verzichten: Der erste Grund ist, weil persönliche Mission-Statements nur demjenigen oder derjenigen Energie geben, um dessen bzw. deren Resonanz sie aufgebaut sind- für andere Leser würden diese als leere Sätze empfunden. Der zweite Grund ist, weil Menschen, die auf der Suche sind nach ihrer Mission, durch die formulierten Statements anderer zu sehr inhaltlich beeinflusst würden. Und das ist das, was wir als PIDP®-Begleiter nicht tun: wir greifen nicht inhaltlich ein, wir halten uns inhaltlich komplett raus. Wir unterstützen die eigenverantwortliche Identitätsentwicklung von Klienten. Keine Beratung, keine Ratschläge, keine inhaltliche Beeinflussung.

Der Klient muss selbst hören, spüren und sehen. Er muss selbst herausfinden, was ihn antreibt. Das ist unser Anspruch beim PIDP® und bildet die Grundlage einer persönlichen Mission, die der auch jeden Tag erneut motiviert und aus dem Bett bringt. Eine persönliche Mission funktioniert nur, wenn sie nicht auf dem Papier sondern im Kopf, im Herz, im Bauch steht. Was dort geschrieben ist, weiß nur der Klient – und wir unterstützen ihn dabei, dieses zu hören, zu sehen und zu spüren und bei manchen sogar zu riechen und zu schmecken – mit allen Sinnen.

Was treibt Sie an? Und, wenn es nicht der Wecker oder Ihr/e Partner/in ist, was treibt Sie morgens aus dem Bett?

Blogautor:

Hans-Peter Wellke
Tel. 08376/921744
https://www.SourceOfPerformance.de
https://blog.wellke.de
https://www.cleanlanguage.de

Hans-Peter Wellke und sein Team unterstützen Menschen mit dem zweitägigen PIDP®-Personal Identity Development Process dabei, Klarheit für ihr Leben zu gewinnen und die persönliche Identität proaktiv zu formen. Ein wichtiger Aspekt des PIDP®s ist die pragmatische Umsetzungs- und Zukunftsorientierung.

 

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